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Presse April 20 2026

Ricarda Merbeth feiert in Erl ein „sensationelles Rollendebüt“ als Kundry

Am 2. und 5. April 2026 war Ricarda Merbeth als Kundry in Richard Wagners Parsifal bei den Tiroler Festspielen Erl zu erleben. Nach halbszenischen Aufführungen mit dem Bergen Philharmonic Orchestra im Jahr 2023 verkörperte sie die Partie dort erstmals in einer szenischen Produktion – und wurde dafür von Publikum und Kritik gleichermaßen gefeiert. Klassik Begeistert sprach von einer „Sensationsleistung“, während der Online Merker über ihr „sensationelles Rollendebüt als Kundry“ schrieb: „Die hocherfahrene Sängerin zog gekonnt alle Register ihres überragenden Könnens.“ Laut Opera Journal CZ überzeugte Ricarda Merbeth „mit einer hochdramatischen Gestaltung und sicherer Gesangstechnik, die es ihr ermöglichte, ganz natürlich zwischen höchsten Sopranlagen und voll klingenden Tiefen zu wechseln“. Für Loudd gehörte ihre Leistung im zweiten Akt „zweifellos zu den überzeugendsten Momenten der gesamten Aufführung“, während der Kurier ihre Kundry als „energiegeladene“ und „expressiv“ bezeichnete.

„Apropos Kundry … Ricarda Merbeth bot in dieser fast unsingbaren, irgendwo zwischen Mezzo und Sopran oszillierenden Rolle eine weitere Sensationsleistung. Mit musikalisch passendem Biss setzte sie ihre Noten furchtlos in Musik. Ihre Stimme brillierte in allen vielschichtigen Lagen und fesselte die Gralsritter und das Publikum mit jedem Ton ihres dominierenden Gesangs. Glänzend zeigte sie sich auch von ihrer schauspielerischen Seite, jeder Blick und jede Bewegung ihrer Kundry wirkte durchdacht und wirkungsvoll!“
Johannes Karl Fischer, Klassik Begeistert

„Ein sensationelles Rollendebüt als Kundry feierte die renommierte Sopranistin Ricarda Merbeth! Die hocherfahrene Sängerin zog gekonnt alle Register ihres überragenden Könnens und wußte ihre Riesenstimme ökonomisch und intelligent einzuteilen, um von der extremen Tiefe zu den perfekt sitzenden Spitzentönen einen vollkommen ausgeglichenen, differenzierten und hochmusikalischen Stimmcharakter zu präsentieren. Vollkommen authentisch gelang ihr der Übergang von der Verführerin zur Wütenden und schließlich zur Büßerin sowie letztendlich zur Erlösten.
Die große Szene im zweiten Akt von Kundry und Parsifal war von beiden Sängern eine der spannungsreichsten des Abends.“
Marisa Altmann-Althausen, Online Merker

„Ricarda Merbeth präsentierte sich in der anspruchsvollen Partie der Kundry in optimaler stimmlicher und interpretatorischer Verfassung. Sie überzeugte mit einer hochdramatischen Gestaltung und sicherer Gesangstechnik, die es ihr ermöglichte, ganz natürlich zwischen höchsten Sopranlagen und voll klingenden Tiefen zu wechseln – getragen von einer außergewöhnlich voluminösen Mittellage, die sie im Laufe ihrer Karriere systematisch entwickelt hat.
Über diese technische Sicherheit hinaus beeindruckten vor allem ihre Ausdruckskraft und ihre bezwingende Authentizität. Merbeth scheut sich nicht, beinahe unmenschlich klingende Schmerzensschreie oder Stöhnen einzusetzen – Ausdrucksmittel, die viele Interpretinnen dieser Rolle aus Sorge um ihre Stimme vermeiden. Auch im dritten Akt, in dem die Partie textlich weniger Raum bietet, erwies sie sich als erfahrene Künstlerin: Mit fesselnder Bühnenpräsenz hielt sie die dramatische Spannung aufrecht und schuf das überzeugende, zutiefst menschliche Porträt einer Figur im Wandel, die schließlich ihren inneren Frieden findet.“ Opera Journal CZ

„In ihrer Funktion als böses Werkzeug in Klingsors Händen sehnt auch sie sich nach Erlösung und sieht in Parsifal sowohl ein Opfer als auch einen möglichen Erlöser. Ricarda Merbeth gelingt es hervorragend, diese Ambivalenz zu vermitteln, und ihre Darstellung in diesem Akt gehört zweifellos zu den überzeugendsten Momenten der gesamten Aufführung.“
Luca Franceschini, Loudd

„Ricarda Merbeth macht die Doppelbödigkeit ihrer Figur zum Ausdruck einer Erkenntnis, die sich nicht in ein manichäisches Schwarz-Weiß-Schema einteilen lässt. Im Gegenteil: In Kundrys Tagesgestalt als büßende Dienerin des Grals zeigt sie eine ungewöhnliche, zuweilen beinahe ungeschützte Energie, während die schlangengleiche, Klingsor unterworfene nächtliche Verführerin zugleich vor allem verletzlich und mütterlich erscheint.“ Roberta Pedrotti, L’Ape Musicale

„Auch Falk Struckmann, der als Titurel kurzfristig eingesprungen ist, hat seine Sache sehr gut gemacht. Ebenso Ricarda Merbeth als Kundry.“
Isabella Schmid, Kultura Extra

„… energiegeladene … expressive …“
Helmut Christian Mayer, Kurier

 

[Foto: Xiamara Bender]

Ricarda Merbeth
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